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Berichterstattung für den Aprill 2009
Berichterstattung für den Aprill 2009Im Zusammenhang mit der Realisation des Projektes OPSTANAK, das mit dem Segen des Bischofs von Raszien und Prizren und von Kosovo und Metochien, S.E. Artemije, und des Bischofs für Mitteleuropa, S. E. Konstantin, unter der Schirmherrschaft S.K.H. Prinz Vladimir Karađorđević und Prinzessin Brigitte, im Dezember des Vorjahres gestartet wurde, traf Radmila Ninić von der Serben Vereinigung Nemanja e.V., Bielefeld, in Gračanica Bischof Artemije, in Belgrad den Minister für Kosovo und Metochien, Goran Bogdanović, und in der Enklave Novo Brdo erneut die Vertreter der NGO „Majka devet Jugovića“ und der Gemeinde.
Das Projekt OPSTANAK ist das erste Hilfsprogramm für Serben in Kosovo und Metochien, das auf die wirtschaftliche Unabhängigkeit und Existenzsicherung durch Schaffung von Arbeitsplätzen in der Fabrik für das Verarbeiten und Trocknen von Pilzen und Heilkräutern ausgerichtet ist. Außerdem ist OPSTANAK ein Projekt, an dem sich in traditionellem, orthodoxem Geist die serbische Diaspora und auch andere Menschen guten Willens beteiligen. Das Projekt unterstützen Pfarrer, Studenten, Unternehmer, Rentner, Ärzte und zwar nicht nur Serben, sondern auch andere Völker. Besonders lobenswert ist die Tatsache, dass sich für OPSTANAK viele junge Serbinnen und Serben engagieren, wie z. B. die Teilnehmer der Schule des Hl. Sava in der Kirchengemeinde München.
Die meisten dieser jungen Menschen waren noch nie in Kosovo und Metochien, sind sich jedoch seiner geistigen und historischen Bedeutung für das serbische Volk bewusst.
Nach dem guten Start des Projektes wurden bis Ende März ca. 9.000 EUR gespendet. Es wurde beschlossen, dass in der ersten Realisationsphase ein 7,5-t Kühl-Lastwagen gekauft werden soll. Dadurch werden die Bewohner von Novo Brdo bereits im Mai selbst die gepflückten Pilze (Pfifferlinge) organisieren und so größere Einnahmen erzielen. Durch die Anschaffung des Kühl-Lastwagens können die gepflückten Pilze direkt an die Abnehmer bzw. Fabriken in Čačak und Kruševac geliefert werden, die die Produkte nach der Endverarbeitung auf westeuropäische Märkte ausführen. In der nächsten Realisationsphase sollen die entsprechenden Maschinen für das Schneiden und Trocknen sowie die zum Pflücken und Packen benötigte Ausrüstung angeschafft werden.
Die Trocknungsanlage in Novo Brdo soll Eigentum der Diözese von Raszien und Prizren und von Kosovo und Metochien werden. Ein Teil der Einnahmen soll reinvestiert werden, damit ein Fond entstehen kann, aus welchem weitere Selbsthilfe-Projekte finanziert werden können, wie z. B. eine kleine Fabrik für die Herstellung von Bio-Saft aus Wildlingen (Äpfel und Birnen).
| Der Bischof von Kosovo und Metochien, Artemije, betonte die
Entschlossenheit der dortigen Serben, auf ihren angestammten Gebieten
zu bleiben und dafür seien sie für jede Hilfe dankbar. Deshalb begrüße
er ausdrücklich das Projekt OPSTANAK und hoffe, dass es erfolgreich
realisiert werde. |
| Der Minister Bogdanović betonte ebenso, dass er das Projekt
unterstütze und stellte die Möglichkeit in Aussicht, dass die
Trocknungsfabrik nach ihrer Registrierung als juristische Person die
Mittel aus dem Fond seines Ministeriums für die Schaffung von
Arbeitsplätzen in Kosovo und Metochien beantragen könne. |
| Über das Projekt freuen sich selbstverständlich am meisten die
Einwohner von Novo Brdo, die sich bei allen Spendern bedankten und die
Einladung aussprachen, sich vor Ort von der Wichtigkeit und Seriosität
des Projekts zu überzeugen, und durch den Besuch in der südserbischen
Provinz auch brüderliche Liebe und Fürsorge für einen Teil des eigenen
Volkes zu bezeugen, das heute zu den am meisten entrechteten Völkern
der Welt gehört. |
Wir appellieren deshalb an alle Menschen guten Willens, OPSTANAK zu unterstützen, denn es wird den Bewohnern der Enklave Novo Brdo langfristig ein menschenwürdiges Leben und wirtschaftliche Unabhängigkeit sichern.
Richten Sie Ihre Spenden bitte an:
Serben Vereinigung Nemanja e.V.,
Konto-Nr. 4104 506 100,
BLZ 48060036,
Bielefelder Volksbank.